Zukunft Wohnen 

Wir werden älter. 
Wir Baby-Boomer sind uns ein selbständiges, eigenverantwortliches Leben gewohnt.  
So möchten wir auch den nächsten Lebensabschnitt gestalten. 
So lange es möglich ist.
Unabhängig unseres Portemonnaies. 

Eine gut nachbarschaftliche Atmosphäre fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit der Wohnenden, schliesst eine Immobilienmarktlücke und nützt volkswirtschaftlich gesehen allen Beteiligten. 

Uns ist bewusst, dass wir möglicherweise fragiler werden oder an einer Form von Demenz erkranken können. Wir wollen auch dann unseren Nächsten nicht zur Last fallen. Dann – erst dann – wollen wir die passenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen und diese auch finanzieren können.  

Besuchen Sie uns!

Passende Wohnformen für den nächsten Lebensabschnitt. Dieses Thema bewegt Jung-Senior*innen zu Engagements: 

Als Fachpersonen, Projektentwickler, Investoren, Betreiben engagieren sie sich. Ziel ist es, so lange wie möglich keinen Heimplatz beanspruchen zu müssen. Diesen Beitrag leisten die AHV-Positiven für die Gesellschaft. 

gute Nachbarschaft in der 2. Lebenshälfte...

13,4 % der Schweizer Bevölkerung ist zwischen 65 und 80-Jährig und fühlt sich häufig jünger. 
Nur 5,4 % sind über 80. Die Frauen sind in der Mehrheit: im Verhältnis 3:2. 
Für Frauen ist die Wahrscheinlichkeit wieder zur Single zu werden grösser als für Männer.

Singles, Paare: Generationen

50% der Einfamilienhäuser werden von 1-2 Personen bewohnt.
35.5% leben in 1-Personen- und  27.4% in 2-Personenhaushalten. 
Es braucht viel mehr zahlbaren Wohnraum für Singles und Paare in Zentrumslagen, damit Häuser wieder von Familien belebt werden können.

Nachbarschaftliches Wohnen 

Nach der Familienzeit und noch mehr nach der erfüllten Berufszeit erhalten Nachbarn, Freunde, ehramtliche und freiwillige Engagements eine wachsende Bedeutung für das Gemeinwohl. Interessen sind es, die verbinden. Sie nähren tragfähige Nachbarschaften  genauso wie miteinander Essen und Feste feiern. 

Rezept gegen  Einsamkeit 

Von den über 80-Jährigen sind im Kanton Zürich nur 20% auf einen Pflegeplatz angewiesen (2/3  Frauen). Davon sind 30 % nicht auf Pflege angewiesen! 


In guter Gesellschaft selbständig und gefragt sein: das ist das Rezept gegen Einsamkeit und vorzeitige Heimeintritte. 

Mein Engagement

Mit meinem langjährigen Engagement in nachbarschaftlichen Wohnformen wurde ich zu einem Teil des Gemeinnützigen Wohnungsbaus und seinen Netzwerken:

  • Seniorenrat Stadt und Kanton Zürich
  • Altersnetz der Stadt Zürich. 
  • ETH-Wohnforum Netz WOHNEN ALTER UMWELT 
  • Mitglied Vorstand Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Regionalverband Zürich bis 2020
  • Organisation und Durchführung von Fachveranstaltung expert+ für den Dachverband wbg Schweiz mit Fokus auf Menschen die an einer Demenz erkrankt sind.